Die Last der Paragraphen

Wie die Homepage entstand

Als ich am Palmsonntag, den 28.3.2021 wieder zu Hause war, habe ich erst einmal den Firmenrechner angemacht, der bei mir zu Hause ist, da ich zu 100% Homeoffice mache. Ich wollte sicherstellen, ob alles funktioniert, denn das war nach meiner letzten Reise nicht der Fall.

Ich erinnerte mich noch an die Zugänge, öffnete meine Mails und bekam, als ich anfing zu lesen, erst einmal Kopfschmerzen! Mir rauschte der Schädel, alles schwirrte im Kopf und war erst einmal erschlagen. Anschließend habe ich den Rechner erst einmal wieder ausgemacht.

Post Covid? Ich bin im Denken wirklich etwas träger geworden, konnte kaum flüssig einen Text schreiben. Als notorisch Unterversicherter habe ich mich gegen Berufsunfähigkeit nicht abgesichert! Ich muss für meinen IT-Job wieder fit werden!

Also habe ich die Rekonvaleszenz-Zeit genutzt, um mir selbst WordPress beizubringen, eine Domain und einen Webspace zu erwerben und diese Homepage zu erstellen, damit sich die Synapsen wieder verbinden, dass ich meinen Job machen kann.

Die Krux mit den Spenden

Wo Geld fließt, interessiert sich per se auch immer das Finanzamt dafür! Ich dachte zunächst naiverweise, dass ich einen gemeinnützigen Verein bitten kann, meine Spendeneinnahmen zu hosten und dann das Projekt über sie abrechnen zu können.

Das geht aber so nicht! Ich war einige Jahre Kassenwart eines gemeinnützigen Vereins und weiß eigentlich, dass das so nicht funktioniert! 

Vereine können nur ihre eigenen Projekte, die ihrer Satzung entsprechen, über ihre Kasse betreiben, aber keine Projekte von jemand anderem.

Ich kann aber Vereinen keine Projekte aufzwingen, sie entscheiden schon selbst, was sie machen können und was nicht! 

Ich kann also auf diesem Wege für eigene Projektideen sowie Projekte ohne organisatorische Heimat keine Spenden einfordern, sondern muss einen Verein finden, der sich mit diesem Thema identifiziert und dieses Projekt unter eigener Vereinsregie weiter betreibt.

Hierfür kann und werde ich entsprechend Werbung machen.

Der virtuelle Spendenhut

Was ich darüber hinaus tun kann, und was derzeit in Arbeit ist, ist, dass ich ein persönlich privates Spendenkonto anlege.

Das Konto gehört mir, ich verfüge über das Geld und kann keine Spendenquittungen dafür erstellen.

Es ist nur ein „virtueller Hut“, den ich herumgehen lasse, um für Kleinprojekte für maximal vierstellige Beträge zu verwenden.

Ich darf auf diesem Konto im Jahr nicht mehr als 20.000€ einnehmen, denn darüber hinaus muss ich Schenkungssteuer bezahlen.

ich werde also den „virtuellen Spendenhut“ möglichst selten herumgehen lassen, sondern nur dann, wenn ich für kurzfristigen Bedarf keine organisatorische Heimat in einem der mir bekannten Vereine finde – so auch für Covid-Schnelltests für Moldawien. Denn diese brauchen sie schnell.

Nachteile und Probleme mit dem virtuellen Spendenhut:

  • Ihr müsst mir vertrauen! Gerne schicke ich die Auszüge an 1-2 Revisoren, die mich anschließend entlasten
  • Ich erstelle keine Spendenquittungen
  • Ich muss aufpassen, im Jahr nicht mehr als 20.000€ einzunehmen

Datenschutz und andere Juristereien

Eigentlich sollte ich erst einmal meinen Bachelor in Jura machen oder einen Anwalt suchen, bevor ich mich hier ans Werk mache. Gerade das Datenschutzgesetz ist ein Moloch, den man als Nicht-Jurist kaum verstehen kann. 

Deshalb habe ich mir eine fette Datenschutzerklärung über eRecht24 generiert, mache aber gar nichts mit Euren Daten. Aber ich habe hier Links nach Youtube sowie bei meinem Webhoster einen Zähler, wie oft meine Homepage frequentiert wird. Ihr könnt kommentieren, aber das war es auch. Aber schon deshalb muss ich eine solche Erklärung erstellen, sonst bin ich ein gefundenes Fressen für Abmahnanwälte.

Ich habe erst einmal bewusst kein Kontaktformular, sondern bitte Euch, mir Euer Feedback direkt als Mail zu verschicken.

Bei einem Kontaktformular bin ich juristisch für die Daten verantwortlich, die Ihr dort reinschreibt, Nach der DSGVO muss ich Euch gegenüber Rechenschaft ablegen, welche Daten das sind, wo sie gespeichert sind also auch sicherstellen, dass ich alle Daten von einer Person löschen kann, die das entsprechend der DSGVO von mir verlangt. Deshalb gibt es erst einmal kein Kontaktformular.

Abmahnanwälte ziehen durchs Land, um eben juristisch nicht wasserdichte Seiten ausfindig zu machen und deren Betreiber zu verklagen, darauf habe ich nicht wirklich Lust.

Wenn sich ein Jurist findet, der mich ehrenamtlich in dieser Arbeit unterstützen möchte, bitte ich um Rückmeldung per Mail. Das würde mir sehr helfen, denn ich mache das alles in meiner Freizeit, die ich bald nicht mehr so habe.

Schreibt mir bitte Euer Feedback an: buscha64@web.de 

Informiert bleiben, aber wie?

Ich arbeite daran, habe aber ordentlich Muffe, einen Newsletter einzurichten, da ich dann wieder in der Datenschutzfalle bin.

Ich überlege mir noch, irgendwann einmal ein juristisch wasserdichtes Newsletter-Verfahren einzurichten.

Ich habe aber Whatsapp-Gruppen, die ich auf dem Laufenden halte. Wer rein möchte, bitte um Rückmeldung per Mail mit Telefonnummer.

Aktuell ist diese Seite aber komplett im Aufbau und werde mit der Zeit dann eine Seite „Was ist neu?“ erstellen.

Ansonsten:

  • schaut immer mal wieder rein
  • schreibt mir, wenn Ihr in einer meiner Whatsapp-Gruppen zu diesem Thema wollt.

Address List

Social Networks

Initiative 22.Juni

Schreibe einen Kommentar