„Und die Söhne der Fremde werden deine Mauern bauen und ihre Könige dich bedienen; denn in meinem Zorn habe ich dich geschlagen, aber in meiner Huld habe ich mich über dich erbarmt.“ Jesaja 60, 10
Unsere Reise im Februar 2026
Ein Start ohne Kompromisse
„Wir gehen nur gemeinsam rein oder gemeinsam zurück.“ Mit diesem Versprechen an meine acht moldauischen Freunde begann unser Einsatz an der Grenze zum Gazastreifen im Februar 2026. Dieses Versprechen wurde zum Fundament für alles, was folgte: Das Leben in einem kargen Container, in dem sich zuvor Terroristen verschanzt hatten. Gemeinsames Improvisieren am Lagerfeuer. Und die harte, achtstündige Arbeit im „Weinberg der Seelen“.
Begegnungen, die unter die Haut gehen
Wir beschnitten Reben – jede einzelne steht für ein Opfer des 7. Oktober. Wir hörten Jakobs Berichte vom Kampf um seinen Moshav. Wir verbrachten Abende mit Jair, einem DJ und Überlebenden des Nova-Festivals, für den unsere moldauischen und deutschen Lieder am Feuer zu einem Stück Heilung wurden.
Wir erlebten echte Männlichkeit: die Kraft zu schützen und die Stärke zuzuhören.
Das Grauen vor Augen
Zum Abschluss besuchten wir das Gelände des Nova-Festivals und den erschütternden Autofriedhof – ein Mahnmal aus zerschossenen Wracks, das uns die Brutalität des Terrors unmittelbar vor Augen führte. Nach einem Ausflug zum Elahtal, wo David gegen Goliath kämpfte, wollten wir den Einsatz in Jaffa am Strand ausklingen lassen.
Ein plötzlicher Abschied
Doch die Reise hielt eine letzte Prüfung bereit: Wegen einer Flugverschiebung der moldauischen Gruppe musste ich eine schwere Entscheidung treffen. Da ich am Montag in Deutschland sein musste, konnte ich nicht wie geplant mit meinen Freunden fliegen. In der Nacht musste ich mich von der Gruppe trennen und allein die Heimreise antreten.
Es brach mir das Herz, sie dort zurückzulassen, nach allem, was wir gemeinsam durchgemacht hatten.
Unser Fazit
Wenn Menschen füreinander einstehen über Grenzen hinweg, zusammen arbeiten und zusammen beten – singen wir Lieder der Hoffnung gegen die Dunkelheit. Unsere Hoffnung ist, dass Gott Herzen verändert und dass die Liebe den Hass besiegt.
Der Weinberg in Shuva wächst weiter. Jede Rebe ist ein Versprechen: Das Leben siegt. 🕯️
Wir wollen wiederkommen!
Februar 2027: Die nächste Mission
Was wir im Februar 2026 begonnen haben, wollen wir vollenden. Unser Ziel: Den kompletten Weinberg in Shuva zu beschneiden und Jakob damit nachhaltig zu segnen.
Unser Plan:
- Wann: Februar 2027 (Mitte einer Woche für 10 Tage)
- Wer: 10 Moldauer + mehrere Deutsche = ein starkes Team
- Was: 6-7 Tage durcharbeiten, den gesamten Weinberg beschneiden
- Warum: Jakob segnen und unseren Beitrag für den Weinberg der Seelen leisten
Dieses Mal wollen wir nicht nur einen Teil des Weinbergs schaffen – wir wollen die Arbeit vollständig abschließen. Jede Rebe beschneiden. Jeden Lebensbaum pflegen. Ein vollständiges Zeichen der Hoffnung setzen.
Der Weinberg wartet auf uns. Bist du dabei?
Mitmachen!
a) Reiner Männereinsatz
Warum nur Männer?
Dieser Einsatz ist bewusst als reiner Männereinsatz konzipiert – aus praktischen, kulturellen und geistlichen Gründen:
Praktisch:
- Einfachere Organisation der Unterkunft
- Wir übernachten gemeinsam in ein bis zwei Räumen
- Ein WC und ein gemeinsames Bad mit Dusche genügen
- Weniger logistischer Aufwand, mehr Fokus auf die Mission
Kulturell:
- Viele moldauische Männer würden ungern Teil einer gemischten Gruppe sein, wenn ihre Frauen nicht dabei sind
- Ihre Frauen bleiben oft bei noch kleinen Kindern zuhause
- Leider sind viele moldauische Familien zerbrochen, weil sich im Ausland Liebschaften ergeben haben
- Einige moldauische Teilnehmer sind örtliche Pastoren und anerkannte Autoritäten mit gutem Ruf – Gerüchte müssen vermieden werden
Geistlich:
- Männer unter sich können offener über bestimmte Themen am Lagerfeuer sprechen
- Charakterbildung und geistliches Wachstum in einer Männergemeinschaft
- Raum für Verletzlichkeit, Ehrlichkeit und tiefe Gespräche
Ein Team von Brüdern, die gemeinsam dienen.
b) Was erwartet Dich?
Leben und Arbeiten als Bruderschaft
Gemeinsames Arbeiten. Beten. Lasten mittragen. Erfahrungen austauschen. Spaß haben und vieles erleben – mit einer Männergruppe unter einfachen Bedingungen.
Unterkunft:
- Übernachten im Container
- Matratzen auf dem Boden
- Mehrere Männer pro Raum
- Ein gemeinsames Bad
Alltag:
- Kochen und Essen draußen unter provisorischem Dach
- Werktags: Bis zu 8 Stunden Arbeit im Weinberg
- Freitag: Etwas kürzerer Arbeitstag
- Samstag: Ruhetag für Besuche und Ausflüge
Abende:
- Lagerfeuer-Gemeinschaft
- Lieder und Gebet
- Hin und wieder laden wir Einheimische ein, die uns an ihrem Alltag teilhaben lassen
Besondere Momente:
- Begegnungen mit Überlebenden
- Besuch der Gedenkorte
- Ausflüge zu biblischen und historischen Orten
- Erfahrungen, die dein Leben verändern werden
c) Was solltest Du mitbringen?
Herz:
- Dienstbereitschaft – Du kommst, um zu dienen, nicht um bedient zu werden
- Leidenschaft und Liebe für das Volk Gottes – Israel braucht Freunde, keine Touristen
- Bereitschaft zu trösten – Viele Menschen dort sind durch Terror und das Unverstandensein der Welt traumatisiert und ratlos
Bereitschaft:
- Verzicht auf gewohnten Luxus – Kein Hotel, kein Komfort
- Einfaches Essen im Freien – Kein Restaurant, keine Vollpension
- Schlafen auf Matratzen – Mit mehreren Männern in einem Raum
- Gemeinsames Bad teilen – Einfache sanitäre Verhältnisse
Praktisches:
- Arbeitsfähigkeit – 8 Stunden im Weinberg sind körperlich anstrengend
- Teamfähigkeit – Du lebst und arbeitest eng mit anderen zusammen
- Flexibilität – Pläne können sich ändern, Improvisieren gehört dazu
- Offenheit – Für andere Kulturen, andere Menschen, neue Erfahrungen
d) Kosten und Organisation
Für deutsche Teilnehmer:
Flug:
- Selbst organisieren und bezahlen
- Empfohlene Flughäfen: Tel Aviv (Ben Gurion)
- Anreise: Mitte einer Woche im Februar 2027
- Abreise: 10 Tage später
Teilnahmepreis: ca. 150 € pro Person
Was ist enthalten?
- Leihauto: Wir brauchen ein Fahrzeug vor Ort – das nächste Geschäft ist ca. 10 km entfernt, fußläufig gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten, nicht einmal einen Kiosk
- Abschluss-Grillen: Am letzten Abend wollen wir zusammen grillen – Fleisch ist in Israel sehr teuer
- Ausflüge: Besuch von Gedenkorten, Jerusalem, Elahtal und anderen Orten
- Verpflegung an freien Tagen: Samstag und evtl. weitere Ausflugstage
Was ist NICHT enthalten?
- Flug nach Israel (selbst organisieren)
- Persönliche Ausgaben
- Verpflegung an Arbeitstagen (wird gemeinsam gekocht)
Finanzielle Transparenz: Alle Kosten werden fair unter den Teilnehmern aufgeteilt. Wir wirtschaften sparsam und transparent.
e) Anmeldung und Kontakt
Bist du dabei?
Wenn du:
Teil eines internationalen Männerteams werden willst
Israel praktisch dienen möchtest
Bereit bist, Komfort gegen Sinn einzutauschen
Charakterbildung und geistliches Wachstum suchst
Geschichte mitschreiben willst
Dann melde dich bei Fritz Wolf:
E-Mail: buscha64@web.de
WhatsApp/Telefon: +491712444103
Social Media: https://www.facebook.com/buscha
Schreib uns:
- Deinen Namen
- Alter
- Woher du kommst
- Warum du dabei sein möchtest
- Deine Erfahrung mit Einsätzen (falls vorhanden)
Wir melden uns zeitnah bei dir!
Plätze sind begrenzt. Melde dich frühzeitig an!
Die moldauische Gruppe ist bereits fest – wir suchen noch deutsche Männer, die Teil dieses Teams werden wollen.
FAQ: Häufig gestellte Fragen
Muss ich Hebräisch oder Rumänisch sprechen?
Nein. Wir kommunizieren auf Deutsch, Englisch und mit Händen und Füßen. Übersetzer sind im Team.
Wie fit muss ich sein?
Du solltest 8 Stunden körperliche Arbeit (Rebenschnitt) bewältigen können. Kein Hochleistungssport, aber körperliche Belastbarkeit ist wichtig.
Was ist mit Sicherheit?
Wir sind nahe der Gaza-Grenze. Es gibt Sicherheitsrisiken, die wir ernst nehmen. Gleichzeitig: Tausende Freiwillige arbeiten täglich dort. Mit Vorsicht und Gebet gehen wir verantwortlich damit um.
Kann ich früher/später anreisen?
Grundsätzlich schon, aber du verpasst dann Teamzeit. Sprich mit uns darüber.
Was ist, wenn ich noch nie in Israel war?
Perfekt! Es ist keine Vorerfahrung nötig. Wichtig ist nur dein Herz und deine Bereitschaft.
Wie alt sollte ich sein?
Mindestalter: 18 Jahre. Nach oben gibt es keine Grenze – solange du körperlich fit genug bist.
Gibt es eine Versicherung?
Krankenversicherung und Auslandskrankenversicherung sind Pflicht. Wir empfehlen auch eine Reiserücktrittsversicherung.