Initiative 22. Juni

Idee: Invasion des Friedens, Perspektive, Völkerverständigung und Hoffnung

Am 22. Juni 1941 marschierte die Deutsche Wehrmacht in die damalige Sowjetunion ein mit dem Ziel eines rassischen Vernichtungskriegs sowie der Zerstörung des „jüdischen Bolschewismus“. In Moldawien lebten bis zu dieser Zeit viele Juden, an manchen Orten bis zur Hälfte der Bevölkerung. Diese Juden wurden ermordet, vertrieben, ihre Jahrhunderte alte Kultur wurde zerstört.

Wir Deutschen brachten Leid, Not und Tod! Betroffen machte mich, als ich aus Orhei in Moldawien hörte, dass eine jüdische Delegation die Vertreter der Achsenmächte empfangen wollte. Sie wurden alle genommen und nacheinander umgebracht! Verlassene Friedhöfe, verfallene Anwesen, die von einer glanzvollen Vergangenheit, aber von einer tristen Gegenwart zeugen, legen die Wunden dieses armen Lands Moldawien offen, Wunden, die wir Deutschen geschlagen haben!

Die Idee hinter der „Initiative 22. Juni“ ist, als Deutscher wiederzukommen, aber um Hoffnung statt Verzweiflung zu bringen, um Leben statt den Tod, um zu dienen statt als Vertreter der „Herrenrasse“ zu herrschen, um aufzubauen anstatt zu zerstören. Initiative 22. Juni will das jüdische Leben in Moldawien fördern und nicht den jüdischen Tod! Der Namen der Menschen, die hier lebten, soll gedacht und erinnert werden, Leidende sollen getröstet und gestärkt werden.

Ich kann den Überlebenden dieser schrecklichen Zeit nur sagen, es tut mir leid, was geschehen ist, ich will aber Deine Situation helfen zu verbessern. Ich lade die Nachfahren der dort lebenden Menschen gemeinsam mit den Einheimischen ein: Lasst uns gemeinsam trauern und gemeinsam aber auch aufbauen für Frieden und Völkerverständigung.

Max Mannheimer, ein Überlebender der Shoah sagte: „Wir Nachgeborenen sind nicht verantwortlich für das, was geschehen ist, aber dafür, dass es nicht noch einmal geschieht, dafür schon“

Initiative 22. Juni: Nicht nur, – aber auch – trauern und gedenken, sondern anpacken und aufbauen!

Auf dieser Seite werden nach und nach einige Projekte vorgestellt: Sowohl Projekte, die noch keine organisatorische Heimat haben als auch bestehende Werke. Ich lade damit zur Unterstützung ein, dazu beizutragen, Moldawien Hoffnung und Perspektive zu geben.

Allgemeine Informationen über das unbekannteste Land in Europa: Moldawien

Warum eigentlich Moldawien? Natürlich ist Moldawien nur ein sehr kleiner Teil der ehemaligen UdSSR, jedoch der Grund, weshalb ich mich auf dieses Land konzentriere, ist, dass ich die Sprache des Landes: rumänisch zumindest leidlich sprechen kann, aber ich kann kein russisch. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass sich mittelfristig die Initiative auch auf die anderen ehemaligen Sowjetrepubliken ausweitet.

Ich lade Sie herzlich ein, in das unbekannte Land Moldawien zu reisen! Es ist ein wunderschönes Land mit liebenswerten, gastfreundlichen Menschen. Es ist aber derzeit auch eines der ärmsten Länder in Europa! Deshalb möchte ich den Tourismus, Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Ethnien, soziale Projekte sowie Pflege und Erhaltung jüdischer Stätten einlanden!

Leider erlaubt die derzeitige COVID-Krise keine Begegnungen mit Menschen, sodass aktuell keine Reisen geplant sind.

Das aber führt dazu, dass das Gästehaus kaum Gäste hat, jedoch Gelder zum weiteren Aufbau benötigt werden! Wenn Sie Casa Aviv Bakfar unterstützen möchten, bitte schreiben Sie mir einen entsprechenden Hinweis über das Kontaktformular (noch in Arbeit) oder eine Mail an: buscha64@web.de

Hier werden aktuelle Projekte vorgestellt, wo man sich einbringen kann, meistens durch finanzielle Unterstützung oder Sachspenden.

Auf jedem Fall soll ein Feedback erfolgen, wenn gespendete Güter ihr Ziel erreichen und übergeben werden. 

Daneben werden aktuelle Projektideen vorgestellt, die noch keine organisatorische Heimat haben

Es werden Organisationen vorgestellt, die in Moldawien arbeiten und mit denen ich hin und wieder zusammenarbeite. 

Geschichte und Geschichten – Aktuelles und Historisches aus Moldawien

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